Sicherlich gibt es viele Erklärungen und technische Abhandlungen, was alles 3G 3G sein soll. Um es vielleicht etwas einfacher auszudrücken:

3G 3G steht für das Zusammenwachsen von Internetdiensten (wie Email,  Researche von Themen über Suchmaschinen oder einfach nur Surfen oder Einkaufen in WEB-Shops) und multimedialen Medien auf dem Handy oder etwas allgemeiner gesprochen,  mit mobilen Empfangsgeräten wie Notebook, Handheld usw.

Allen gemeinsam ist, dass Daten nicht mehr per Kabel, sondern über Funk ausgetauscht werden. Daher spricht man von Mobilfunk, mobilen Breitband oder allgemein vom mobilen Internet.

Es gibt schon jetzt ein breites Angebot multimedialer Inhalte, die mehr oder weniger im Lebensmittelpunkt eines jeden Nutzers stehen.

 Sie können:


Und das ist noch lange nicht alles, da der benötigte Datenstorm im jeweiligen Netz; allgemein als Bandbreite bezeichnet, immer schneller wird. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind abhängig von technischen Entwicklungen innerhalb der Mobilfunknetze und deren Komprimierungsgrade.

Hier gibt es:

UMTS

UMTS steht für „Universal Mobile Telecommunications System“ und ist der weltweite Standard für das Mobilfunksystem der dritten Generation (3G). Daten können schneller übertragen werden, als zuvor, wie beispw. im GSM-Netz. Hierdurch wurde es erstmals möglicht, dass verschiedenste Multimediale Dienste praktisch an jedem Ort der Welt - in einer für die User akzeptablen Geschwindigkeit - nutzbar sind. Natürlich können Sie auch wie bisher telefonierren, aber jetzt auch deutlich schneller Daten übertragen.

Telefonieren konnten Sie vorher auch schon, mit UMTS können Sie nicht schneller sprechen, aber Ihre Mail sofort lesen, wenn Sie diese von Ihrem Provider abrufen und selbstveständlich sofort beantworten, Fernsehen schauen oder Artikel im WEB-Shop kaufen. Es sind Übertragungsraten mit UMTS von max. 283 Kilobit pro Sekunde möglich. Dies soll in etwa so schnell sein, wei eine sechsfache ISDN-Geschwindigkeit.


Natürlich ist auch UMTS noch nicht so schnell, wie Ihr Internetzugang zu Hause. Aber es wurde daran gearbeitet. Die neueste Entwicklung in Sachen Highspeed-Datenübertagung lautet:

HSDPA

Diese neue Entwicklung nennt sich HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), mit der die Mobilnetzbetreiber Geschwindigkeiten von bis zu 7,6 Mbit pro Sekunde Ihren Kunden ermöglichen wollen. Kunden, die einen Tarif mit HSDPA abgeschlossen haben, surfen mit 3,6 Mbit die Sekunde, oft auch schon - was aber orts- und verbindungsabhängig ist, mit 7,6 Mbit pro Sekunde. Das ist gegen UMTS natürlich eine wesentliche Verbesserung der Verbindungsgeschwindigkeit. Die Anwender können Daten wie gesagt, deutlich schneller aus dem Internet herunterladen (Downlink) aber auch, und dies ist sicherlich für alle Nutzer ein Vorteil, auch wesentlich schneller wieder versenden (Upload). Mail können nicht nur geschrieben und sofort versandt werden, wie bei UMTS, sondern jetzt auch mit beliebigen Anhängen (z. B. Bildern) bestückt werden. Bei HSDPA wurde die Uploadgeschwindigkeit von 64 Kilobit die Sekunde auf bis zu 2 Mbit pro Sekunde erhöht.



Der guten Ordnung halber möchte ich an dieser Stelle hinzufügen, dass es noch ein weiteres Funknetz gibt, mit dem man mobile Internetdienste empfangen kann.  Dies wird mit WLAN bezeichnet. WLAN bietet neben UMTS und HSDPA eine weitere Möglichkeit der kabellosen Übertragung von Daten bzw. Internetdiensten. Das Verfahren ist jedoch etwas anders. Habe ich einen Netzanbieter im Mobilfunkbereich, kann ich nur über diesem meine gewünschten Multimediadienste erreichen.

Im Falle von WLAN muss ich Zugangspunkte, die als "HOT SPOTS" bezeichnet werden aufsuchen. Hier gibt es bereits mehrere Anbieter, die innerhalb eines Gebietes mir den Internetzugang ermöglichen. Selbstverständlich muss ich auch bei diesen angemeldet sein, bzw. über den Zugang informiert werden. Beispw. im Hotel, auf einer Messe oder am Flughaben stehen Hinweisschilder, wie ich einen Zugang zum Internet per "HOT SPOT" erhalte. Auch ist die hierüber angebotene Geschwindigkeit von bis zu 11 MBit die Sekunde deutlich höher, als über die vorgenannten Datendienste. Ein weiter Vorteil kann in den Kosten liegen; bedarf aber stets des Vergleiches je Nutzerverhalten. Der Zugang zu einem "HOT SPOT" stellt auch gleichzeitig den größten Nachteil dar, denn ich darf mich nicht ausserhalb der Reichweite, etwa 100 Meter, nicht aufhalten. Im Hotel oder zu Hause sicherlich nicht so das Problem, jedoch im einem Zug undenkbar.